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Dezember 7, 2016

Entdecken Sie echte japanische Küche!

Gehören Sie auch zu den Menschen, die felsenfest davon überzeugt sind, dass sich die japanische Küche auf Maki und Yakitori beschränken? Keine Sorge, Sie sind nicht allein! In der Tat schießen Sushi-Restaurants wie Pilze aus dem Boden und man findet sie inzwischen in jedem Viertel der Stadt. Dabei handelt es sich hier nur um einen geringfügigen Teil der japanischen Küche, welche nur so vor lauter Leckereien strotzt. Doch wer in ein japanisches Restaurant geht, sollte auch die Höflichkeitsregeln beherrschen.

Japanische Küche

Speisen aus der japanischen Volksküche

  • Tonkatsu: eine dicke Scheibe Schweinefleisch mit Panko Paniermehl paniert oder gebraten, . Dieses japanische Paniermehl ist grobkörniger und knuspriger als das bei uns übliche Paniermehl. Das Fleisch wird dann mit einer gleichnamigen Sauce übergossen, die dick und süß ist.
  • Tamagoyaki: ein salzig-süßes Omelett, das in einer rechteckigen Pfanne gekocht wird, die makiyaki nabe genannt wird und danach gerollt und in Scheiben geschnitten wird.
  • Okonomiyaki: ein großer Pfannkuchen, der mit lauter Zutaten gefüllt wird, darunter Kohl und gegrillte Lamellen aus Schweinefleisch. Er wird dann mit Mayonnaise und okonomi-Sauce übergossen und mit Flocken aus getrocknetem Bonito überstreut.
  • Ramen: chinesische Nudeln, in Fleisch- oder Fischbrühe sehr heiß serviert, mit Miso und Sojasauce gewürzt und in einer großen Schüssel dargeboten. Es gibt viele Ramen-Rezepte, und oft verwendet man folgende zusätzliche Zutaten: chashu (gegrilltes Schweinefleisch), naruto (Fisch), menma (Bambusprossen), Mais, Eier, negi (Zwiebel) oder nori (Algen).
  • Gyoza: gebratene Ravioli, mit Kohl oder Schweinefleisch – oft zu Ramen serviert.
  • Yakisoba: gebratene Nudeln, die ursprünglich aus China importiert waren, dann aber auch in er japanischen Küche verwendet wurden.
  • Soba: Braune Buchweizen-Teigwaren, die entweder in einer heißen Brühe, oder mit kaltem Wasser abgeschreckt, gegessen werden.
  • Udon: Buchweizen-Teigwaren, die dicksten und am meisten gegessenen in Japan, warm oder kalt zu genießen.
  • Takoyaki: Diese Spezialität aus Osaka ist eine Kugel aus Crêpe-Teig, die mit Tintenfisch gefüllt ist.

Höflichkeitsregeln

1. Bevor Sie eine Mahlzeit anfangen, geziemt es sich „itadakimasu“ zu sagen, oft mit zusammengelegten Händen. Dies bedeutet: „Ich empfange mit Dankbarkeit.“

2. Man verwendet Essstäbchen, um zu essen (selbst mit Suppe). Verlangen Sie also bloß keine Gabel! Hier gilt die altbekannte Regel: Übung macht den Meister!

3. Sitzen mehrere am Tisch, werden alle Speisen geteilt. Verwenden Sie Ihre Essstäbchen, um eine Portion in einem kleinen Teller zu verzehren. Es gehört zum guten Ton, den vollständigen Inhalt Ihres Tellers aufzuessen: Also nicht zu gierig sein.

4. Der weiße Reis steht immer links von Ihnen, die Suppe rechts. Man isst Reis in einer Schüssel, die die man sich mit der Hand nah an den Mund hält, während die andere Hand die Essstäbchen hält, um den Reis sozusagen in isch hineinzuschaufeln. Klingt nicht besonders elegant, wird aber so gemacht!

5. Warten Sie darauf, dass alle Gäste bedient worden sind, bevor Sie zu trinken anfangen, und sagen Sie dann „kanpai” („Prost!”). Sagen Sie auf keinen Fall „chin chin” („Hoden”).

Haben diese Speisen und Bräuche Ihre Neugier erweckt? Gönnen Sie sich eine Verkostung von traditionellen Gerichten, indem Sie einen Mietkoch buchen, der Ihnen die Genüsse der japanischen Küche zeigen wird!

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